Wenn es darum geht seine Zunft und damit sein Handwerk auch optisch zu präsentieren, dann wird dies immer wieder bei der Freisprechungsfeier der Dachdecker-Lehrlinge eindrucksvoll dokumentiert. Fast alle der 59 neuen Dachdeckergesellen ließen es sich nicht nehmen und kamen in Handwerkskluft. Viele hatten noch an entsprechenden Halterungen Werkzeug dabei. Dies alles bildet im Hessischen Dachdeckerzentrum ein eindrucksvolles Bild, das aufgewertet wurde noch durch zahlreiche Firmeninhaber, Familienmitglieder sowie Freunde und Freundinnen. Sie alle wurden empfangen vom Geschäftsführer des Dachdecker-Zentrum-Hessen Norbert Hain, der in seiner Begrüßung noch zahlreiche Ehrengäste willkommen hieß. Dies waren dann noch Stefan Füll als Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Rainer Schäfer als Stadtrat der Stadt Weilburg, Andreas Bader als Abteilungsleiter Bau an der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg und Florian Häßler als Vorsitzender Berufsbildungswerk des Hessischen Dachdeckerverbandes. Norbert Hain erwähnte zu Beginn die Lernkooperation zwischen der Werner-von-Siemens-Schule und dem Berufsbildungs- und Technologie-Zentrum in Wetzlar und der Wilhelm-Knapp-Schule und dem Dachdecker-Zentrum Hessen, in denen die Lehrlinge ausgebildet wurden. Dabei handelt es sich um die Innungen Dillenburg, Gießen, Limburg-Weilburg, Wetzlar und Wiesbaden-Rheingau-Taunus. Erfreulich sei nach den Worten von Norbert Hain die hohe Zahl an bestandenen Prüfungen. So bestanden bei der Sommerprüfung von 55 Lehrlingen der Kooperation, 49 die Prüfung. Dies bedeute eine Quote von 89 Prozent. In der Winterprüfung waren 13 Prüflinge am Start von denen 10 die Prüfung bestanden. Die hohe Zahl an Bestnoten bedeutet, dass sich 15 Teilnehmer am „German Craft Skills“ beteiligen können. Eine Veranstaltung die früher unter dem Titel „Praktischer Leistungswettbewerb der Deutschen Handwerksjugend“ auf Landesebene firmierte. „Ein grandioses und noch nie dagewesenes Ergebnis. Ein Ergebnis, das dokumentiert, welch hohes Niveau die Ausbildungsqualität der Ausbildungsbetriebe im Kammerbezirk Wiesbaden hat“. Nach den Grußworten der Ehrengäste ging es dann daran die begehrten Gesellenbriefe zu verteilen. Das beste Ergebnis unserer Innung erzielte Robin Becker (Alex Pfeiffer, Hünfelden).