11.05.2020
Kategorie: Bäcker, Kreishandwerkerschaft

Bäckerei Simon unterstützt die Obdachlosenhilfe


Für seinen Ideenreichtum ist Bäckermeister Stefan Simon seit längerem bekannt. Viele Anlässe und Ereignisse hat er aufgegriffen und hat Brotsorten kreiert und die neuen Produkte unter neuem Namen in seinen vielen Läden verkauft. Dies zumeist in Verbindung eines sozialen Zwecks mit finanzieller Unterstützung für die entsprechenden Organisationen. Um nun an eine neue Idee zu kommen, hat er in der Mitarbeiterin des Ellarer Kultur- und Geschichtsverein Angela Schneider-Forst eine Ideengeberin gefunden. Sie machte in der derzeitigen Situation auf das Kriegsende vor 75 Jahren aufmerksam und gleichzeitig auf die damals herrschende Notsituation. Dieser Notsituation stellte sich im Jahr 1951 auch der damalige 1. Stadtrat der Stadt Köln und spätere 1. Bundeskanzler Konrad Adenauer, der als Stadtrat unter anderem für die Versorgung der Bürger mit Lebensmittel zuständig und verantwortlich war. Da Weizen und Roggen nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung standen, entwickelte er mit den Bäckern Jean und Josef Oebel ein sogenanntes Kölner „Not-Zeit-Brot“ für das Konrad Adenauer ein Patent anmeldete. Das Brot besteht im Wesentlichen aus Maisgries, Gerstenflocken, Reismehl und Weizenkleie. „Damals hatte viele Bedenken und wollten kein „Viefutter“ essen“ so Stefan Simon der das Rezept aufnahm und dem Teig noch Dinkel und Roggensauerteig zusetzte. „Das Brot war damals seiner Zeit weit voraus“ so Stefan Simon der dieses Brot nun als „Hoffnungsbrot“ in seinem Angebot hat. Ein Teil des Erlöses möchte der Bäckermeister der Obdachlosenhilfe zukommen lassen. kdh


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